Beendet!

 

Unsere derzeitige Sonderausstellung

im Physikraum (1. OG)     

 

  

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„von der Reicsstelle für den Unterrictsfilm empfohlen“

 

Glasdias als Lehrmittel im 20. Jahrhundert

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Glasdiapositiv aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, an eine weiße Wand projiziert mit einem Diaprojektor aus den 1950er-Jahren.

Ein Etikett auf dem Diarahmen zeigt, dass diese Abbildung einer Naumburger Christusplastik durch die nationalsozialistische Zensur gegangen ist; sie wurde nämlich „von der Reichsstelle für den Unterrichtsfilm empfohlen“.

 

Dias wie dieses wurden ab Beginn des 20. Jahrhunderts im Schulunterricht zur Veranschaulichung eingesetzt und waren bis in die 1970er-Jahre das Hauptinstrument, um Unterrichtsinhalte zu visualisieren. In einer Zeit, als Fotografien noch nicht allgegenwärtig waren, schufen diese Medien die Bilder, die ganze Generationen von Lernenden mit bestimmten Themen, wie beispielsweise fernen Ländern, assoziierten.

 

Die über Jahrzehnte im Hamburger Schulmuseum verwahrten Glasdia-Bestände aus Hamburger Schulen wurden im Jahr 2018 grob gesichtet und inhaltlich erschlossen. Dabei ergab sich ein deutlich höherer als zunächst angenommener Gesamtbestand von über 11.000 Einzelmedien aus der Zeit von etwa 1910 bis 1980. In den Räumen des Museums befinden sich auch sechs Projektionsgeräte aus den 1920er- bis 1960er-Jahren.

 

Diese Ausstellung hat das Ziel, ein fast vergessenes Medium wieder sichtbar zu machen und es insbesondere Lehrkräften, Referendaren und Lehramtsstudierenden, aber auch allen weiteren Interessierten vorzustellen. Als Zeitzeugnisse der Hamburger Schulgeschichte bieten die hier gezeigten Objekte eine besondere Perspektive auf die Unterrichtspraxis und -inhalte im Laufe des 20. Jahrhunderts.

11. Februar bis 19. Mai 2019 im Hamburger Schulmuseum, Seilerstr. 42 auf St. Pauli

 

geöffnet montags bis freitags von 10 – 16 Uhr

 

Das Ausstellungsprojekt wurde unterstützt durch:

 

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 Mit großer Unterstützung durch Frau Dr. Anke Napp, Leiterin der Mediathek des Kunstgeschichtlichen Seminars, konnten zu Dias und Projektoren umfangreiche Informationen zusammengetragen werden.

 

 

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 Außerdem bedanken wir uns bei Dr. Silke Urbanski für ihre Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

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